Nachlese zu den Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum 20-jährigen Jubiläum der Teestube Soltau

Am Donnerstag, dem 04.10. 2007 fand die erste Ratssitzung des Vereins Teestube e.V. nach dem Jubiläum statt. Tagesordnungspunkte waren unter anderem die Nachlese zum Jubiläum und zu den Veranstaltungen rund um das Jubiläum. Die Gründungsmitglieder Jörg Demand und Reinhard Goepfert waren als sachkundige Gäste gebeten ihre Eindrücke und konstruktive Kritik mit einzubringen. In den vergangenen Wochen "haben wir auch einige Anregungen von Mitgliedern, Besuchern des Tagbetriebes und von Außenstehenden erhalten. Auch fehlende Kritik von ansonsten gerne Kritisierenden haben wir berücksichtigt".

Die Festlichkeiten zum Jubiläum am Mittwoch, dem 12. September wurden als durchweg gelungen betrachtet. Was das äußere Bild betrifft war dies auch den Pressemitteilungen zu entnehmen. Die Teestube freut sich vor allem über die vielen und durchweg sachkundigen Beiträge der Redner und die vielen Besucher, die sich auf den Weg gemacht haben, die 20 Jahre Teestube zu würdigen. Während des "Nachprogramms" mit leckerem Essen an 3 Theken entstanden wohl einige interessante Gespräche, "was wir zum einen der langen Verweildauer auch viel beschäftigter Gäste entnehmen und auch direkt erfahren haben."

Die Teestube dankt der TAS mit ihren Auszubildenden im Gastrobereich für die gelungene Verköstigung. Die Vorbereitung und Durchführung aller Veranstaltungen war einerseits ungewohnt und zeitaufwendig, sie bot andererseits vielen Mitgliedern die Möglichkeit sich auszuprobieren, Ideen zu entwickeln, neue Interessen zu entdecken, Bestätigung zu erfahren. Sei es die Gestaltung der Dekoration, die Organisation und der Einsatz von Medien, die Gestaltung der Flyer und Plakate und vieles andere mehr.

Die angebotenen Vorträge mit Gesprächsrunde und Workshops waren mit 18 - 25 Teilnehmern gut besucht. Es fanden rege Gespräche statt. Die Teilnehmer waren meist Mitglieder von Selbsthilfegruppen. Die Teestube freut sich, dass 5 "externe" Teilnehmer den Weg gefunden haben. Denn: Die Teilnehmer an der Ratssitzung sind sich darin einig, - dass das Thema Sucht, dann, wenn es im persönlichen Umfeld Thema ist, immer noch mit einer hohen Schwellenangst belegt ist, und so der Weg in die Öffentlichkeit sehr schwer ist. - das eine erste Veranstaltungsreihe dieser Art in dieser Institution auf verhaltene Skepsis stößt, - dass das dicht gedrängte Programm durch vielen alternative Teilnahmemöglichkeiten auch viele Ausweichmöglichkeiten erzeugt (in dem Sinne: Heute eher doch nicht. Ich kann ja auch Morgen noch gehen. - Soll ich dahin oder dort hin).

Die Verantwortlichen der Teestube waren sehr überrascht und erfreut darüber, dass sich so viele Referenten bereit erklärt haben, einen Beitrag zu leisten, weitere Referenten mussten wegen der Fülle abgesagt werden und sind gerne bereit zu einem späteren Zeitpunkt zu referieren. Dem Rat ist bewusst, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis Veranstaltungen von der Öffentlichkeit mehr genutzt werden. Der Rat beschloss für das kommende Jahr 2008 anstatt der geplanten wiederum geballten Veranstaltungswoche 3 oder 4 Veranstaltungen über das Jahr verteilt anzubieten, wie angekündigt zum Themenbereich Sucht und Familie anzubieten. Zu den Veranstaltungen ist ein Handbuch in Arbeit, das voraussichtlich Anfang 2008 fertig gestellt sein wird.